Deine Ängste verstehen und kontrollieren

Ist es möglich, zu lernen, meine Ängste zu kontrollieren und zu managen?

Gibt es etwas, was ich wirklich tun kann,um dieses Gefühl beiseite zu legen, damit sie mich nicht mehr aufhält?

Spielt Angst eine Rolle in meinem Leben?

Die Antwort auf diese Fragen ist immer die gleiche: Ja.

Wenn du mehr über Angst wissen möchtest: Was sie bedeutet, welche Funktion sie hat und wie wir sie im Alltag am besten bewältigen können, laden wir dich ein, weiter zu lesen.

Was ist Angst und wozu dient sie?

Das erste, was du wissen solltest, ist, dass Angst ein grundlegendes und primäres Gefühl ist, und es gehört zu unserem "menschlichen Design".

Es ist ein Gefühl, das als unangenehm erlebt wird, weil es uns lähmt, uns daran hindert, das zu tun, was wir wirklich wollen oder was uns das Leben anbietet.

Im Prinzip klingt das jetzt so, als könnten wir besser leben, wenn wir eines Tages aufwachten und dieses Gefühl aus unserem Leben verschwunden wäre, oder?

Aber denk mal mit was passieren würde, wenn wir ohne Angst leben würden?

Ohne Angst, ohne dieses Gefühl, das uns aufmerksam, würden wir so rücksichtslos leben, dass wir unser Leben gefährden! Es gäbe nur zwei Optionen: Wir würden sterben oder uns selbst Schaden zufügen.

Angst hilft uns, zu überleben, sie ist ein adaptiver Mechanismus, der uns in Sicherheit hält, angesichts einer Umgebung, die wir aus verschiedenen Gründen als bedrohlich empfinden. Diese Bedrohungen können Gefahren für unser Leben, unsere Sicherheit oder auch eine Bedrohung für unser psychisches Wohlbefinden, Selbstwertgefühl, Selbstverständnis, persönliches Vertrauen, Stabilität usw. sein.

Es sei denn, die Bedrohung ist sehr konkret und objektiv (ein Feuer, die unmittelbare Möglichkeit eines Absturzes, die Nähe eines Raubtiers usw.) ist die Wahrnehmung dieser Bedrohungen aus der Umwelt genau das: eine Wahrnehmung. Deshalb hat sie einen sehr subjektiven Charakter. Das bedeutet, dass Angst ein Gefühl ist, das auf unseren mentalen Mustern und Schemata, unseren Überzeugungen und Gedanken basiert.

Stell dir beispielsweise vor, du möchtest unbedingt den Arbeitsplatz wechseln. Allerdings denkst du, dass dein Lebenslauf nicht gut genug ist, um für diese Position ausgewählt zu werden, die du dir wünschst, und schon allein im Vorstellungsgespräch zu sitzen und Fragen gestellt zu bekommen, die du vielleicht nicht beantworten kannst, lässt dich auch in Panik geraten. Außerdem müsste man von vorne anfangen, wer weiß, wie die neuen Kollegen aussehen würden, oder der Chef... schließlich entscheidest du dich, die Chance nicht zu ergreifen und sendest die Bewerbung nicht, denn: lieber schlecht dran, bei dem was ich kenne, als Neues kennenzulernen ohne zu wissen, ob es besser ist.

Aber, mal ganz ehrlich:

niemand hat einen perfekten Lebenslauf, dies ist nämlichs sehr relativ

Deine Berufserfahrung und dein Wissen können oft ausreichend sein

Deine persönlichen Eigenschaften sind einzigartig

Du kannst alles tun, was in deiner Macht steht, um einen Prozess erfolgreich zu gestalten, aber es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die wir nicht beeinflussen können.

Es ist immer einen Versuch wert und wenn du es nicht erreichen solltest, hast du Erfahrung gewonnen.

Dies zu verstehen ist wichtig ,denn wenn Angst ein Gefühl ist, das sich nach unserem Glauben und Denken richtet, unsere Gedanken und Überzeugungen ändert, werden wir in der Lage sein, dieses Gefühl viel besser zu verstehen und zu kontrollieren.😉

Wenn du auf der Suche nach einer psychologischen Begleitung bist, individuell und mit einer guten Portion Wissenschaftlichkeit und auch Herz,dann wage es und buchen noch heute einen ersten kostenlosen Termin bei uns, um zu erfahren, wie wir dir helfen können.

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Was kann ich nun tun, um meine Ängste besser zu bewältigen? Hier sind unsere Tipps!

1Benenne deine Ängste.

Du musst genau erkennen, was du fürchtest. Benenne es, je konkreter, desto besser. Hast du Angst, abgelehnt zu werden? Verlassen zu werden? Fehlerhaft zu sein? Schwach zu wirken?

Identifiziere deine Angst und gib ihr einen Namen, mit so vielen Details und Spezifikationen wie möglich. Auf diese Weise wirst du wissen, welche Hindernisse du überwinden musst.

2Die Gefahr ist nicht immer so gefährlich, wie man sie sich “ausmalt”.

Seien wir ehrlich: Manchmal sehen wir Bedrohungen, wo es keine gibt. Wir leiden wegen Dingen, die nicht existieren, die noch gar nicht geschehen sind. Oft produzieren wir unsere eigenen Horrorfilme selbst. Deshalb ist das Wesentliche, dass du verstehen musst, dass der Schlüssel in unseren Köpfen steckt. Wir können positive Gedanken hervorbringen, die uns stärken und uns ermutigen. Wir können das Drehbuch unseres eigenen Films ändern. In den meisten Fällen haben unsere Ängste keine bestimmte physische Natur, sondern leiten sich aus einem Netz irrationaler Ideen ab, die viel mehr auf dem basieren, was möglich wäre und nicht, was tatsächlich ist. Hinterfrage diese negativen oder fatalistischen Überzeugungen, die du hast. Sind sie wirklich echt? 100% real? Welche Auswirkungen haben sie auf dich? Bringen diese Überzeugungen Vorteile? Sei mutig und betrachte die Zukunft mit ein bisschen Humor.

3Was ist auf der anderen Seite der Angst?

Stelle dir diese Frage und beantworte sie ganz ehrlich: Was würde deiner Meinung nach passieren, wenn du deine Ängste für eine Sekunde beiseite legen würdest? Was könnte passieren? Wäre es für dein Leben von Nutzen? Was möchtest du tun, das du dich aus Angst nicht traust?

Was gewinnst du, wenn du die Angst überwindest? Erstelle eine Liste der Vorteile die du hättest, wenn du deine Angst beiseite legen würdest, um dich daran zu erinnern, warum es wichtig ist, es zu riskieren.

4Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

Nachdem wir genau erkannt haben, wovor wir Angst haben (Punkt 1), ist es sehr effektiv, die Angst zu kontrollieren, indem man sich das schlimmste Szenario vorstellt.

Wenn du dieses Szenario im Hinterkopf hast, stelle dir die Frage: Wie habe ich mich in der Vergangenheit in einer solchen oder ähnlichen Situation verhalten? Wir sind uns sicher, dass du Beispiele finden wirst. Wie hast du deine Probleme zuvor gelöst, bzw. wie hast du reagiert, als du dein letztes Ziel nicht erreicht hast oder wie bist du mit einer Veränderung (oder einer neuen Situation)fertig geworden?

Du hast Lebenserfahrung, was machst du damit? Welche Ressourcen hast du daraus mitnehmen können? Jetzt ist es an der Zeit, diese zu aktivieren und auf den gegenwärtigen Moment anzuwenden. Dies wird dir helfen, deine Ängste zu überwinden und Maßnahmen zu ergreifen, denn die Ressourcen sind bereits in dir, auch wenn es schwer zu glauben ist, oder sich dies nicht so anfühlt: wir beginnen nie bei Null. Nie.


Angst spielt eine wichtige Rolle: sie beschützt dich. Sie wird immer versuchen, dich davon zu überzeugen, deine Komfortzone nicht zu verlassen, weil sie keine Verantwortung für das übernehmen kann, was als nächstes passiert. Angst kümmert sich um dich. Deshalb brauchen wir sie nicht zu bekämpfen, sondern können sie zu einer Freundin machen, einer Verbündeten, mit der wir neue Dinge versuchen und Schritte wagen, in Richtung unserer Ziele und Träume.

Die Angst wird nicht verschwinden, muss sie auch nicht, denn sie gehört unserer Natur. Wir dürfen unsere Komfortzone verlassen, mit der Angst dabei. 😉. Mit ihr an der Hand kommen wir voran.

Jetzt bist du dran: was waren deine Erfahrungen mit der Angst?

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